11.10.2018 / Pressemitteilung

Ingolstädter Geburtshaus erhalten – Hebammenberuf wieder attraktiver machen!

Zur Situation des Ingolstädter Geburtshauses erklärt Eva Schreiber, Bundestagsabgeordnete der LINKEN für Ingolstadt: „Ich unterstütze die Hebammen des Geburtshauses und die engagierten Mütter in Ingolstadt. Die drohende Schließung muss unbedingt abgewendet werden. 
Den deutschlandweiten Hebammenmangel hat die Bundesregierung selbst zu verantworten. Wegen zu geringer Bezahlung und zu hoher Haftpflichtprämien müssen viele Hebammen ihren Beruf aufgeben. 

DIE LINKE. im Bundestag fordert deshalb ein "Sofortprogramm Geburtshilfe", das den Berufsstand der Hebammen finanziell absichert, und einen
Haftungsfonds, der Hebammen unabhängig von Versicherungen macht. Die Leistungen der Hebammen gehören, wie der gesamte Gesundheitsbereich, zur Grundversorgung der Bevölkerung. Diese darf nicht länger marktorientiert ausgerichtet sein. Wir brauchen stattdessen für Hebammen eine Personalbemessung ausgehend vom Anspruch einer Eins-zu-Eins-Betreuung. Das würde die flächendeckende und wohnortnahe Versorgung sicherstellen und Frauen eine respektvolle Entbindung ermöglichen. Schwangere haben das verbriefte Recht auf freie Wahl des Geburtsortes. Deshalb müssen auch Geburtshäuser, wie das Ingolstädter, unbedingt erhalten und ausgebaut werden.

 

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