14.06.2019 / Pressemitteilung

Eva-Maria Schreiber, MdB, übergibt Scheck zur Unterstützung der Fairhandelskonferenz

Auf dem Foto v. l. n. r.: Christine Eben, Naturfreunde, MaXx Greif, Orgateam, Eva-Maria Schreiber, MdB, Paul B. Kleiser, Bündnissprecher, Beate Richter, Slowfood, Stefan Bauer, Mehr Demokratie e.V.

Mitte März fand in München eine Fairhandelskonferenz des Bündnis für gerechten Welthandel statt. Diese wurde vom Verein der Bundestagsfraktion DIE LINKE e.V. mit 750 Euro unterstützt. Die Organisator/innen der Konferenz trafen sich jetzt mit Eva-Maria Schreiber, Bundestagsabgeordneten der LINKEN für München Land, für die Scheckübergabe.

Paul B. Kleiser, Sprecher des Bündnis, freut sich über die Unterstützung: "Die Gelder waren ein wesentlicher Beitrag, dass wir eine spannende und interessante Konferenz mit Podiumsdiskussionen und interessanten Workshops auf die Beine stellen konnten. Fachlich versierte Referentinnen und Referenten stellten eindrucksvoll dar, welche Schäden Freihandelsabkommen anrichten und zeigten auf wie Handel auch fair gestaltet werden kann.

Eva-Maria Schreiber erklärt: "Ich freue mich, dass die Konferenz durch den Verein unserer Bundestagsabgeordneten unterstützt wurde. Gerade als Entwicklungspolitikerin liegt mir das Thema Fairer Handel besonders am Herzen. DIE LINKE hat sich in den Parlamenten klar gegen Freihandelsabkommen wie TTIP oder CETA ausgesprochen. Wir haben auch die Proteste auf der Straße unterstützt. Und wir lehnen die Freihandelsabkommen ab, die die EU mit afrikanischen Ländern schließen will. Auch bei der Konferenz wurde noch einmal deutlich, dass diese Abkommen undemokratisch sind, Standards gefährden und wirtschaftlich fast keinen Nutzen haben. Die Abkommen mit den afrikanischen Ländern können sogar deren Wirtschaft durch billige Importe aus der EU zerstören."

Zum Verein erklärt Schreiber: "Wir Bundestagsabgeordneten der LINKEN stimmen konsequent gegen die Diätenerhöhung und spenden diese an den Verein der Bundestagsfraktion DIE LINKE e.V. Die Spenden kommen dann Initiativen und Vereine zu Gute, die Gelder für Projekte beantragen können."

Im Münchner Bündnis für gerechten Welthandel (vormals Bündnis gegen TTIP, CETA und TISA) haben sich 25 Organisationen und Parteien zusammengefunden, um den Widerstand zu bündeln und gemeinsame Aktionen durchzuführen. Ein gemeinsames Projekt war die "Fairhandelskonferenz".