30.07.2019 / Presseecho

Lebensgefährlicher Umweltschutz

Gedenkkundgebung für Berta Cáceres, die 2016 ermordert wurde

Im vergangenen Jahr sind weltweit 164 Umweltaktivist*innen ermordet worden, die gegen den Raubbau an Mensch und Natur, sei es in Goldminen oder bei der Zerstörung des Tropenswalds, protestieren  Das belegt eine aktuelle Studie der NGO Global Witness, über die die Tagesschau berichtet. Sie zitiert dabei Aktivist*innen aus den Philippinen, die die Bundesregierung auffordern, deutsche Unternehmen zur Wahrung von Menschenrechten entlang der gesamten Lieferkette zu verpflichten.

 

Auch deutsche Oppositionspolitiker fordern das schon lange: "Es ist selbstverständlich, dass Unternehmen in Deutschland Menschenrechte und Umweltstandards einzuhalten haben. Es gibt keinen vernünftigen Grund, warum diese Selbstverständlichkeit an der Staatsgrenze enden sollte", sagt die Linken-Bundestagsabgeordnete Eva-Maria Schreiber, Obfrau im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

 

zitiert aus https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/global-witness-101.html