02.09.2020 / Pressemitteilung

LINKE will Massenentlassungen in profitablen Betrieben verbieten - Abgeordnete erklären sich solidarisch mit den Beschäftigten bei Conti

"Was wir gerade bei Continental in Regensburg erleben, ist das Ergebnis perfider Gewinnmaximierung auf Kosten der Beschäftigten. So ein radikaler Kahlschlag ist eine überstürzte und verantwortungslose Entscheidung", kommentieren die bayerischen Bundestagsabgeordneten der LINKEN, Susanne Ferschl und Eva-Maria Schreiber, den geplanten Stellenabbau bei Continental in Regensburg.

Ferschl und Schreiber weiter: "Continental will ab 2023 eine Milliarde Euro einsparen und dafür als erstes Beschäftigte auf die Straße setzen. Das ist ein Schlag ins Gesicht der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Corona-Pandemie stellt Unternehmen vor neue Herausforderungen, aber einfach den Beschäftigten die Konsequenzen dafür zu übertragen, ist schlichtweg verantwortungslos. Wir können uns nicht dem Eindruck verwehren, dass wieder mal Corona als faule Ausrede benutzt wird, denn die Einsparungspläne gab es schon vorher. Wir solidarisieren uns mit den Beschäftigten. Wir begrüßen die Bemühungen von Ministers Aiwanger, möglichst viele Arbeitsplätze zu erhalten. Massenentlassungen in profitablen Betrieben will DIE LINKE grundsätzlich verbieten, denn in einer Krise gebietet das der Anstand."

Downloads