07.11.2020 / Artikel

Virtuelles "Rotes-Sofa-Gespräch" mit Ingrid Geisenfelder vom Verein Siyabonga-Helfende Hände für Afrika

Bei meinem virtuellen „Roten-Sofa-Gespräch“ am Samstag, den 7. November, hatte ich Ingrid Geisenfelder vom Ingolstädter Verein Siyabonga - Helfende Hände für Afrika zu Gast, die ihren Verein vorstellte und über die aktuelle Lage – in Zeiten der Pandemie – in den südafrikanischen Townships Esigodini und Imbali berichtete.

Siyabonga betreut zurzeit 650 Kinder in den beiden Townships bei Schulgebühren, Schuluniformen, Schulausflügen, dem täglich warmen Mittagessen im Zentrum, bei der Nachmittagsbetreuung und mit einem Ferienprogramm.

Auch für Erwachsene bietet der Verein Projekte an. Dies sind ein Nähprojekt, ein Computerprojekt, die Schulung handwerklicher Fähigkeiten, ein Recycling-Projekt und die Beratung durch Sozialarbeiter*innen.

Es gibt außerdem einen Kindergarten und eine Vorschule für 80 Kinder von 3 bis 6 Jahren mit pädagogisch geschultem Personal.

Während der Pandemie wurden und werden auch in Südafrika Lockdowns verhängt, bei denen niemand die Townships verlassen darf. Da die Menschen oft prekär beschäftigt sind und eigentlich auf tägliche Einkommen zum Überleben angewiesen sind, ist für sie die Situation besonders ernst.

Siyabonga konnte und kann hier mit der Ausgabe von Lebensmitteln helfen und unterstützt die Menschen außerdem bei der Einhaltung der Hygienevorschriften, zum Beispiel mit dem Aufstellen von Wassertanks.