04.03.2021

UN-Sonderberichterstatter lobt unseren Antrag "Gefährliche Pestizidexporte stoppen"

Der UN-Sonderberichterstatter für Menschenrechte,  gefährliche Substanzen und Abfälle, Dr. Marcos Orellana, hat am 09. Februar einen Brief an Bundesaußenminister Heiko Maas, stellvertretend für die Bundesregierung, geschrieben.

Er lobt und begrüßt unseren Antrag zum Thema "Gefährliche Pestizidexporte stoppen – Internationale Abkommen zum Schutz vor Pestizidfolgen stärken".

Als UN-Sonderberichterstatter appelliert er eindringlich an die Bundesregierung, die in unserem Antrag  aufgestellten Forderungen, umzusetzen. Er betont, dass auch einzelne Staaten etwas gegen die Doppelstandards tun können und auch sollten. Zudem wäre ein deutsches Exportverbot ein starkes Signal für die Verhandlungen auf internationaler Ebene.

Er kritisiert, dass wohlhabende Staaten die derzeitigen Doppelstandards bewusst ausnutzen, um die gesundheitlichen und ökologischen Kosten auf die Schwächsten/ Vulnerabelsten zu externalisieren. 

Er sagt, es sei keine Entschuldigung, nur weil die Betroffenen der Pestizide nicht im eigenen Land leben, sich nicht für die Achtung ihrer Menschenrechte einzusetzen.

Er erwähnt, dass der UN-Menschenrechtsrat betont hat, der beste Weg, um die Menschen vor den Gefahren von Pestiziden zu schützen, ist das Verbot hochgiftiger Pestizide ist.

Den gesamten Brief finden Sie hier: