08.06.2021 / Artikel

Mitschnitt vom Roten-Sofa-Gespräch online mit OMAS GEGEN RECHTS

Rotes-Sofa-Gespräch mit OMAS GEGEN RECHTS

OMAS GEGEN RECHTS aus München und Ingolstadt waren meine Gäste beim virtuellen Roten-Sofa-Gespräch am 5. Juni 2021. Für die OMAS aus München (https://omasgegenrechtsmünchen.de) sprach Brigitte Rauch, Kerstin Lang vertrat die Ingolstädter Initiative. Sie schilderte, wie sie nach einem Aufmarsch von Rechtsextremen den Entschluss fasste, in Ingolstadt eine Gruppe OMAS GEGEN RECHTS zu gründen.

Seit November 2017 formierten sich zuerst in Österreich und dann in Deutschland lokale Gruppen. Sie verstehen sich als „eine zivilgesellschaftliche überparteiliche Initiative, die sich in den politischen Diskurs einmischen will“. OMAS GEGEN RECHTS sind „gegen faschistische Tendenzen, Fremdenfeindlichkeit, Ausgrenzung Behinderter, alter Menschen und Ausländern, Rassismus, Frauenfeindlichkeit, Sozialabbau, … und sie wollen diesbezügliche Missstände in Politik und Gesellschaft mit geeigneten Methoden öffentlich machen“ (https://omasgegenrechts-deutschland.de/).

Um bei den OMAS mitmachen zu können, muss man nicht formal Mitglied werden oder einen Beitrag zahlen. Willkommen sind auch Opas, Kinder und Enkelkinder. So tragen manche auch einen Button mit dem Text: „Oma schickt mich!“ In der Aufzeichnung meines Roten-Sofa-Gesprächs kann man mehr darüber erfahren, wie die politischen Aktivitäten und Kampagnen der OMAS vor Ort gestaltet werden und welche Themen ihnen unter den Nägeln brennen: vom Kampf gegen die AfD bis zum Aufdecken rechtsextremer Tendenzen bei Justiz und Polizei.