16.05.2018 / Schriftliche Frage

Globaler Aktionsplan für ein gesundes Leben und das Wohlergehen aller Menschen

„Welche konkreten Maßnahmen plant die Bundesregierung, um in einem gemeinsamen „Globalen Aktionsplan für ein gesundes Leben und das Wohlergehen aller Menschen" (Global Action Plan for Healthy Lives and Well-being for All), der beim 10. World Health Summit in Berlin im Oktober 2018 präsentiert werden soll, unter der Federführung der WHO alle Bemühungen globaler Gesundheitsakteure (wie die WHO, UNAIDS, UNICEF, UNODOC, UNDP, die Weltbank, der Globale Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria, die Globale Allianz für Impfstoffe und Immunisierung sowie die Globale Finanzierungsfaszilität, u. a.) zu bündeln wie Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel in einem Brief an den WHO-Generalsekretär Tedros mitteilte, und welche Finanzierung stellt die Bundesregierung dafür bereit (siehe www.bundesregierung.de/Content/DE/Artike1/2018/04/2018-04-19-merkel-solberg-akufo-addo.html)?"

Antwort der Bundesregierung:

Mit dem zitierten Schreiben regt Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel gemeinsam mit Nana Akufo-Addo, Präsident der Republik Ghana und Erna Solberg, Ministerpräsidentin des Königreichs Norwegen, die Erarbeitung eines Globalen Aktionsplans zur Umsetzung des gesundheitsbezogenen dritten Nachhaltigkeitsziels (SDG 3) der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung an.

Viele Organisationen im globalen Gesundheitssektor sind bereits auf dem richtigen Weg, indem sie ihre praktische Arbeit und ihre strategischen Planungen an den Vorgaben und Indikatoren des dritten Nachhaltigkeitsziels ausrichten.

In einem ersten Schritt könnten die jeweiligen Zielvorstellungen und Fähigkeiten dieser Akteure unter Moderation der Weltgesundheitsorganisation abgeglichen werden und in einem gemeinsamen Konzept münden. Zudem soll der Aktionsplan den Zeitraum bis zum Jahr 2030 auf konkrete zeitliche und quantitative Vorgaben herunterbrechen.

Für eine Mobilisierung zusätzlicher nationaler und internationaler Ressourcen kann der Globale Aktionsplan eine solide Grundlage bieten. Zunächst muss dieser Aktionsplan unter Federführung der WHO jedoch erarbeitet werden.

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