13.06.2018 / Schriftliche Frage

Migrationsberatungszentrum im von Anschlägen gebeutelten Kabul?

Wie hält es die Bundesregierung mit der Einrichtung eines Migrationsberatungszentrums im Rahmen des Projekts „Perspektive Heimat" in Afgha­nistans Hauptstadt Kabul, für welches aus Mangel an Sicherheit kein GIZ-Büro in Kooperation mit der lokalen Arbeitsagen­tur eingerichtet sondern die Internationale Organisation für Migration (IOM) unter Vertrag genommen werden soll? Und wie bewertet sie die Erfolgsaussichten in diesem von Anschlägen und Gewalt betroffenen Gebiet Rückkehrer*innen tatsächlich in existenzsichernde Arbeit zu vermitteln?"

beantworte ich wie folgt:

Seit Mitte Mai findet in den Räumen der IOM in Kabul, Mazar-i-Sharif und Jalalabad in Abstim­mung zwischen IOM und GIZ eine erweiterte Beratung für Rückkehrer und andere Personen auf der Jobsuche statt. Diese Personen werden durch die IOM-Beratung an konkrete Partner­projekte vermittelt (z.B. an ein GIZ-Projekt, das u.a. Existenzgründungen in der Landwirt­schaft fördert). Wir passen alle Maßnahmen der bilateralen Zusammenarbeit sowie die Bera­tungsaktivitäten laufend dem aktuellen Stand der Sicherheitslage an, um die Erfolgsaussich­ten der Projekte zu erhöhen.

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