Dienstag, 18. Juni 2019, 18:00 - 21:00, München

Fluchtursache Waffenexporte: Konversion statt Kriegsgewinne

Deutschland ist laut internationalem Friedensforschungsinstitut
SIPRI viertgrößter Exporteur von Waffen weltweit. Bayern liegt bei den
Rüstungsexporten mit Abstand an der Spitze vor allen anderen Bundesländern.
Im Jahr 2018 hat die Bundesregierung Rüstungsexportgenehmigungen
im Wert von 1,9 Milliarden Euro an bayerische Unternehmen
erteilt, gerade auch in die Länder der Krisenregion Naher
Osten. Saudi-Arabien allein, das mit seiner Kriegsführung im Jemen
laut UNO für die größte humanitäre Katastrophe unserer Zeit verantwortlich
ist, hat Waffen für mehr als 250 Millionen Euro aus Bayern erhalten.
Nach Berichten des Recherchenetzwerks #GermanArms kommen
deutsche Waffen im Jemen-Krieg zum Einsatz.


Welche Folgen haben deutsche Waffenexporte und wie streng werden
die Lieferungen kontrolliert? Wer verdient konkret am Rüstungsgeschäft
im Bund und in Bayern? Wie eng ist die Verknüpfung von
Politik und Rüstungsindustrie? Ist ein genereller Rüstungsexportstopp
machbar? Wie kann die Konversion gelingen und der Erhalt von Arbeitsplätzen
garantiert werden?


Zu dieser Diskussion laden wir Sie herzlich ein. Fluchtursache
Waffenexporte


Podiumsdiskussion der Bundestagsfraktion DIE LINKE
Dienstag, 18. Juni 2019, 18 Uhr
Münchner Aids-Hilfe e.V., Lindwurmstraße 71, 80337 München


Mit Eva-Maria-Schreiber, MdB;

Sevim Dağdelen, MdB;
Dr. Simone Wisotzki, Wissenschaftlerin;

Philipp Grüll, Journalist;
Otfried Nassauer, Rüstungsexperte
 

 

  • Münchner Aids-Hilfe e.V.
  • Lindwurmstraße 71
  • 80337 München
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