Schwerpunkt: Rohstoffe, Wirtschaft, Menschenrechte

Ob Coltan aus dem Kongo für unsere Handys oder T-Shirts aus Bangladesch: Viele Dinge des alltäglichen Bedarfs in Deutschland werden importiert. Produziert werden sie häufig unter katastrophalen Arbeitsbedingungen im Globalen Süden. Für Millionen von Menschen gehören Kinderarbeit, Hungerlöhne, fehlende Sicherheitsstandards oder 14 Stunden-Schichten noch immer zur alltäglichen Lebensrealität. Auf dem Rücken dieser Menschen erwirtschaften transnationale - darunter auch viele deutsche - Konzerne massive Gewinne.

Die LINKE. sieht es daher als Aufgabe der Politik, den Unternehmen inklusive Tochter- und Zuliefererfirmen die Einhaltung sozialer, ökologischer und menschenrechtlicher Standards gesetzlich vorzuschreiben. Flankierend hierzu fordern wir ein Unternehmensstrafrecht, welches die zivilrechtliche Haftung für Menschenrechtsverstöße ausbaut und Schadensersatzforderungen aufgrund exzessiver Arbeitsausbeutung von Arbeiter*innen sowie Sammelklagen vor deutschen Gerichten ermöglicht.

Blättern:
  • 1
  • 2

Hinweis zum Einsatz von Cookies

close